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FAQ Thrips

Du hast Fragen zu Schädlingen, ihrer Erkennung oder Bekämpfung? Hier findest du die wichtigsten Antworten auf einen Blick. Sollte noch etwas unklar sein, melde dich gerne bei uns!

FAQ's


Typische Anzeichen sind kleine Einbohrlöcher in Äpfeln, braune Kotkrümel an der Fruchtschale und Fraßgänge im Fruchtfleisch. Befallene Früchte fallen häufig vorzeitig vom Baum.


Der erwachsene Apfelwickler ist ein kleiner, graubrauner Falter mit etwa 15 bis 22 mm Flügelspannweite. Seine Larven sind zunächst weißlich und später häufig rosafarben mit braunem Kopf.


Apfelwicklerlarven fressen Gänge durch das Fruchtfleisch bis zum Kerngehäuse. Beim Aufschneiden befallener Äpfel sind häufig braune Fraßgänge, Kotkrümel oder die Larve selbst zu erkennen.


Die ersten Apfelwickler fliegen meist ab Mai, abhängig von Temperatur und Region. Die Larven verursachen vor allem im Sommer Schäden. In warmen Jahren kann eine zweite Generation auftreten.


Der Apfelwickler befällt hauptsächlich Apfelbäume. Auch Birnen, Quitten und gelegentlich Walnüsse können betroffen sein. Besonders gefährdet sind Obstbäume in Gärten und Streuobstwiesen.


Apfelwickler kommen in vielen Obstanbaugebieten natürlich vor. Die Falter legen ihre Eier an Früchten und Blättern ab. Warme Temperaturen begünstigen ihre Entwicklung und Vermehrung.


Kontrolliere deine Obstbäume regelmäßig, entferne befallene Früchte und sammle Fallobst zeitnah auf. Zusätzlich können geeignete Schutznetze, Wellpappgürtel und eine frühzeitige Überwachung helfen.


Ja, Apfelwickler überwintern meist als ausgewachsene Larven in geschützten Verstecken, beispielsweise unter lockerer Baumrinde oder in anderen geschützten Bereichen. Im Frühjahr verpuppen sie sich.


Wann sollte ich mit der Vorbeugung beginnen?


Pheromonfallen locken männliche Apfelwickler an und helfen, den Falterflug zu überwachen. Sie eignen sich besonders zur Bestimmung des richtigen Bekämpfungszeitpunkts, reichen allein aber meist nicht zur zuverlässigen Bekämpfung aus.


Entferne sichtbar befallene Äpfel und sammle heruntergefallene Früchte regelmäßig auf. Kontrolliere weitere Früchte auf Einbohrlöcher und Kotkrümel, um die Ausbreitung frühzeitig einzudämmen.


Ja, befallene Früchte sollten möglichst frühzeitig entfernt werden. So verhinderst du, dass sich darin befindliche Larven weiterentwickeln und später geschützte Verstecke zur Überwinterung aufsuchen.


Ja, Wellpappgürtel am Baumstamm bieten älteren Larven künstliche Verstecke. Die Gürtel können regelmäßig kontrolliert und mitsamt den darin befindlichen Larven entfernt werden.


Ja, durch das Absammeln befallener Früchte und die Kontrolle von Wellpappgürteln lassen sich Larven entfernen. Diese Maßnahmen reduzieren die Schädlingspopulation, beseitigen jedoch nicht alle Apfelwickler.


Entferne befallene Früchte möglichst zeitnah und entsorge sie so, dass die Larven nicht entkommen können. Lasse wurmige Äpfel nicht längere Zeit unter dem Baum liegen.


Mit GREEN GUARDIA Schlupfwespen und SF-Nematoden lässt sich der Apfelwickler biologisch regulieren. Schlupfwespen parasitieren die Eier, während SF-Nematoden überwinternde Larven in geeigneten Verstecken bekämpfen können.


GREEN GUARDIA bietet Schlupfwespen gegen Apfelwicklereier und SF-Nematoden gegen Larven an. Beide Nützlingsarten greifen unterschiedliche Entwicklungsstadien an und können sich bei der biologischen Bekämpfung ergänzen.


Die winzigen Schlupfwespen suchen nach Apfelwicklereiern und parasitieren diese. Dadurch können sich aus den befallenen Eiern keine Apfelwicklerlarven entwickeln. Die Nützlinge werden über Trägerkarten direkt im Obstbaum ausgebracht.


Die Schlupfwespen sollten während der Eiablagezeit des Apfelwicklers eingesetzt werden, meist ab Mai. Eine wiederholte Ausbringung gemäß Produktanleitung hilft, einen längeren Zeitraum der Eiablage abzudecken.

SF-Nematoden (Steinernema feltiae) können Apfelwicklerlarven in feuchten Verstecken an Baumstämmen, unter Rindenschuppen und im unmittelbaren Stammbereich bekämpfen. Besonders im Herbst können sie helfen, die überwinternde Schädlingspopulation zu reduzieren.


Der Herbst, insbesondere September und Oktober, eignet sich zur Behandlung überwinternder Larven. Wichtig sind ausreichend milde Temperaturen und feuchte Bedingungen. Beachte die Temperaturvorgaben der GREEN GUARDIA Produktanleitung.


Ja. Schlupfwespen werden während der Eiablagezeit eingesetzt, während SF-Nematoden vor allem im Herbst gegen überwinternde Larven wirken. Die Kombination kann helfen, den Befallsdruck für die nächste Saison zu reduzieren.


Ein gutes Zeichen ist, wenn weniger Äpfel neue Einbohrlöcher oder Kotkrümel aufweisen. Kontrolliere regelmäßig die Früchte und vergleiche den Befall über die Saison.


Die Wirkung hängt von der eingesetzten Methode und dem Entwicklungsstadium des Schädlings ab. Bereits befallene Früchte werden nicht wieder gesund. Der Erfolg zeigt sich vor allem an weniger neu befallenen Äpfeln.


Häufig waren bereits Larven in den Früchten, bevor die Maßnahmen begonnen haben. Auch ein ungünstiger Anwendungszeitpunkt oder eine weitere Apfelwicklergeneration können zu erneutem Befall führen.


Kontrolliere regelmäßig Äpfel auf Einbohrlöcher und Kotkrümel. Pheromonfallen helfen zusätzlich, den Flug männlicher Apfelwickler zu überwachen und den richtigen Zeitpunkt für weitere Maßnahmen einzuschätzen.


Ja. Überwinternde Larven können im Frühjahr neue Falter hervorbringen. Deshalb sind das regelmäßige Entfernen befallener Früchte, die Kontrolle der Baumstämme und eine frühzeitige Vorbeugung besonders wichtig.